Neujahrskonzert 2026
Auch beim diesjährigen Neujahrskonzert, das bereits seit mehreren Wochen ausverkauft war, zeigten sich die rund 900 Zuschauerinnen und Zuschauer begeistert.
Zunächst waren einige "Klassiker" zu hören, die man bei einem Neujahrskonzert erwarten konnte, wie den "Tarantelgalopp“ von Joseph Lanner, „Knall auf Fall“ von Eduard Strauß oder „Wein, Weib und Gesang“ von Johann Strauß, jeweils unter der schwungvollen Leitung von Musikdirektor Robert Wieland, der es gleichzeitig wieder vermochte, die Zuhörerschaft durch seine kurzweilige Moderationen mitzunehmen. Dabei waren aber auch weniger bekannte Stücke zu hören, wie etwa das "Zauberglöckchen" von Richard Eilenberg.
Ein Novum für das Filderstädter Neujahrskonzert stellte indessen das Konzert für Cello und Blasorchester von Friedrich Gulda (1930-2000) dar, Solistin war die junge Elina Singer, Schülerin der Talent-Akademie der FILUM Musikschule. Ihr gelang es mit großer Virtuosität und Spielfreude, das Publikum zu begeistern.
Nach der Pause trat die junge Sängerin Lara Gözde, ebenfalls an der Talent-Akademie des FILUM gemeinsam mit dem Orchester mit mehreren Songs auf, die von Sylvio Zondler für das Orchester arrangiert worden waren. Zu hören waren beispielsweise "Fly to the moon" oder "Autum leaves".
Der lang anhaltende Applaus zeigte, dass das Publikum durchaus bereit war, den Klängen und den neuen Wegen des diesjährigen Neujahrskonzerts zu folgen. Man darf schon gespannt auf das Neujahrskonzert 2027 sein!